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Ratgeber · Preise

Was kostet eine Website?
Die ehrliche Rechnung für Österreich.

Auf die Frage „Was kostet eine Website?“ gibt es keine einzelne Zahl, aber es gibt nachvollziehbare Bandbreiten. Dieser Ratgeber zeigt, was einmalig und was monatlich anfällt, warum die Preise so weit auseinandergehen und wie du ein Angebot prüfst, bevor du unterschreibst.

Die kurze Antwort

Für einen kleinen österreichischen Betrieb liegt eine professionell gebaute Website in den meisten Fällen zwischen 500 € und 6.000 € einmalig, dazu rund 100 € bis 200 € pro Jahr für Domain und Hosting. Alles darunter ist entweder Eigenleistung im Baukasten oder ein Angebot, bei dem etwas Wesentliches fehlt. Alles darüber hat einen konkreten Grund — mehr Seiten, Sonderfunktionen, Mehrsprachigkeit, Shop.

Wichtig zur Einordnung: Alle Zahlen in diesem Artikel sind Größenordnungen aus dem österreichischen Markt, keine Festpreise. Was bei Pixlane gilt, steht offen auf der Seite Preise & Pakete.

Warum die Spanne so groß ist

Eine Website ist kein Produkt mit festem Materialwert, sondern eine Dienstleistung. Der Preis ergibt sich fast vollständig aus Arbeitszeit. Diese fünf Punkte entscheiden über den Aufwand:

  • Anzahl der Seiten. Ein Onepager ist ein Entwurf. Zehn Unterseiten sind zehn Entwürfe, zehn Texte, zehn Mal Struktur- und Mobilprüfung.
  • Wer die Inhalte liefert. Wenn du Texte und Bilder fertig hast, sinkt der Aufwand deutlich. Texten und Fotografieren sind eigene Gewerke und werden separat verrechnet.
  • Funktionen. Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Kundenlogin, Shop, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu bestehender Software sind jeweils eigene Projekte innerhalb des Projekts.
  • Individuell oder Vorlage. Ein gekauftes Theme mit ausgetauschten Farben ist in zwei Tagen aufgesetzt. Ein eigenes Design, das zu deinem Betrieb passt, dauert länger — und sieht danach nicht aus wie tausend andere Seiten.
  • Rechtstexte und Technik. Impressum nach § 5 ECG, Offenlegung nach § 25 MedienG, eine echte Datenschutzerklärung, lokal eingebundene Schriften, Ladezeitoptimierung. Das ist keine Kür — aber es ist Arbeit, und manche günstige Angebote sparen genau hier.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Agenturen rechnen fast immer über Stundensätze, auch wenn am Ende ein Pauschalpreis auf dem Angebot steht. Für Web-Dienstleistungen in Österreich werden üblicherweise Stundensätze zwischen etwa 60 € und 150 € netto genannt — Einzelunternehmer und Freelancer eher am unteren Rand, Agenturen mit Team, Büro und Projektmanagement am oberen.

Daraus ergibt sich die Rechnung fast von selbst: Eine fünfseitige Firmenwebsite kostet realistisch 25 bis 50 Arbeitsstunden inklusive Konzept, Design, Umsetzung, Korrekturschleifen und Tests. Bei 120 € pro Stunde sind das 3.000 € bis 6.000 €. Bei 70 € pro Stunde sind es 1.750 € bis 3.500 €. Die Arbeit ist dieselbe — der Unterschied liegt in der Kostenstruktur des Anbieters, nicht automatisch in der Qualität.

Ein Punkt, der in Österreich oft übersehen wird: Umsatzsteuer. Bist du vorsteuerabzugsberechtigt, sind die 20 % ein Durchlaufposten. Bist du es nicht — etwa als Arztpraxis, Verein, Versicherungsmakler oder Privatperson — zahlst du sie voll. Aus 4.000 € netto werden dann 4.800 €.

Pixlane ist Kleinunternehmer nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Auf meinen Angeboten kommt keine Umsatzsteuer dazu — der genannte Betrag ist der Betrag, den du überweist. Für nicht vorsteuerabzugsberechtigte Kunden ist das ein realer Preisunterschied von 20 %.

Was kostet eine Website bei Wix, Jimdo oder IONOS?

Baukästen verkaufen kein Projekt, sondern ein Abo. Die Website selbst baust du. Stand Juli 2026 liegen die gängigen Website-Tarife von Wix je nach Paket etwa bei 9 € bis 29 € pro Monat, das große E-Commerce-Paket deutlich darüber. Bei Jimdo bewegen sich die kostenpflichtigen Tarife je nach Umfang etwa zwischen 9 € und 39 € pro Monat. Die günstigen Preise gelten in der Regel nur bei Jahreszahlung im Voraus — prüfe die aktuellen Listenpreise immer direkt beim Anbieter, sie ändern sich häufig.

Rechne das auf die Lebensdauer einer Website hoch. Ein Firmenauftritt läuft typischerweise fünf bis sieben Jahre, bevor er ernsthaft erneuert wird:

  • 20 € pro Monat × 60 Monate = 1.200 € in fünf Jahren
  • 30 € pro Monat × 60 Monate = 1.800 € in fünf Jahren

Dazu kommt deine eigene Arbeitszeit für den Aufbau — und die ist der teuerste Posten, wenn dein Stundensatz im eigenen Betrieb höher ist als der eines Webdesigners. Der ausführliche Vergleich steht im Ratgeber Baukasten oder Agentur.

Was kostet eine Website monatlich?

Auch eine einmalig bezahlte Website hat laufende Kosten. Sie sind niedriger, als die meisten erwarten:

PostenÜbliche GrößenordnungAnmerkung
.at-Domainca. 12–40 € / Jahrüber einen Hoster; direkt bei der Registry nic.at deutlich teurer
Webhostingca. 5–10 € / Monatfür eine normale Firmenseite; mehr nur bei hohem Traffic
E-Mail-Postfach0–5 € / Monatbei vielen Hosting-Paketen bereits enthalten
Wartung / Änderungennach Aufwandbei handgebauten Seiten selten, bei WordPress laufend nötig

Unter dem Strich landen die meisten kleinen Betriebe bei 100 € bis 200 € pro Jahr für Domain und Hosting zusammen. Wer statt eines Abos ein Wartungspaket bucht, sollte darauf achten, dass es tatsächlich Leistungen enthält und nicht nur Bereitschaft.

Fixpreis oder Stundensatz?

Der Stundensatz ist für dich als Auftraggeber die schlechtere Variante, solange der Umfang klar ist. Du trägst das gesamte Risiko: Braucht das Projekt mehr Zeit als gedacht, zahlst du. Ein Fixpreis verschiebt dieses Risiko dorthin, wo es hingehört — zum Anbieter, der den Aufwand einschätzen können muss.

Sinnvoll ist ein Stundensatz nur bei laufender Betreuung und bei Projekten, deren Umfang zu Beginn ehrlicherweise noch niemand kennt. Für „wir brauchen eine Website mit sechs Seiten und einem Kontaktformular“ gilt das nicht.

Woran du ein unseriöses Angebot erkennst

  • Kein schriftlicher Leistungsumfang. „Website inkl. Design“ ist kein Leistungsumfang. Wie viele Seiten, wie viele Korrekturschleifen, wer schreibt die Texte?
  • Domain und Hosting laufen auf den Anbieter. Beides muss auf deinen Namen registriert sein. Sonst gehört dir deine Adresse nicht.
  • Monatsrate ohne erkennbaren Gegenwert. Manche Anbieter verkaufen eine einmalig gebaute Seite als 36-Monats-Vertrag zu 79 € im Monat. Das sind 2.844 € — für eine Leistung, die einmal erbracht wurde.
  • Rechtstexte fehlen oder sind Generatortexte ohne Prüfung. Impressum und Datenschutzerklärung gehören zum Lieferumfang. Was hineingehört, steht in der DSGVO-Checkliste.
  • Keine Angabe, was nach dem Start passiert. Wer ändert die Öffnungszeiten? Was kostet das? Wie schnell?

Was Pixlane kostet

Eine schlanke, professionell gebaute Website startet bei 500 € Fixpreis. Mehrseitige Unternehmensauftritte liegen üblicherweise zwischen 1.500 € und 4.000 €, umfangreiche Projekte mit Sonderfunktionen gehen bis 9.900 €. Keine Umsatzsteuer, keine Stundenabrechnung, keine Pflicht-Abos. Die vollständige Aufschlüsselung findest du unter Preise & Pakete, den Ablauf unter Website erstellen lassen.

Wenn du eine bestehende Seite hast und nicht weißt, ob sich eine Überarbeitung oder ein Neubau rechnet: Das ist Thema des Relaunch-Angebots.

Marktbandbreiten

Was kostet welche Art von Website?

Größenordnungen für den österreichischen Markt, keine Festpreise. Der tatsächliche Preis hängt vom Umfang ab.

ArtEinmaligLaufendSinnvoll für
Baukasten, selbst gebaut0 € (deine Zeit)ca. 9–39 € / MonatTest, Nebenprojekt, sehr kleines Budget
Onepager vom Einzelunternehmerca. 500–1.500 €ca. 100–200 € / Jahrein Standort, ein Angebot, klare Botschaft
Firmenwebsite 5–10 Seitenca. 1.500–6.000 €ca. 100–200 € / Jahrder Normalfall für KMU
Website mit Sonderfunktionenca. 6.000–15.000 €je nach FunktionBuchung, Login, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen
Onlineshopab ca. 5.000 €plus Zahlungsgebührenechter Verkauf über die Website

Weiter zum ehrlichen Vergleich: Website selbst machen oder machen lassen?

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet eine Website in Österreich im Durchschnitt?
Ein belastbarer Durchschnitt existiert nicht, weil „Website“ vom Onepager bis zum Shop alles bedeuten kann. Für den häufigsten Fall — eine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten für einen kleinen Betrieb — liegt die Marktbandbreite in Österreich etwa zwischen 1.500 € und 6.000 €. Bei Pixlane startet eine schlanke Seite bei 500 € Fixpreis.
Was kostet eine Website monatlich?
Bei einer einmalig bezahlten Website fallen laufend nur Domain und Hosting an, zusammen üblicherweise 100 € bis 200 € pro Jahr, also rund 8 € bis 17 € im Monat. Bei einem Baukasten-Abo zahlst du stattdessen dauerhaft den Tarif, je nach Anbieter und Paket etwa 9 € bis 39 € im Monat.
Was ist ein üblicher Webdesigner-Stundensatz?
Für Web-Dienstleistungen in Österreich werden meist Stundensätze zwischen etwa 60 € und 150 € netto genannt. Einzelunternehmer und Freelancer liegen eher am unteren Ende, Agenturen mit Team und Overhead am oberen. Bei klar umrissenen Projekten ist ein Fixpreis für dich als Auftraggeber trotzdem die bessere Variante, weil das Aufwandsrisiko dann nicht bei dir liegt.
Warum sind manche Angebote nur halb so teuer wie andere?
Meist aus einem von drei Gründen: Es wird ein gekauftes Template mit getauschten Farben verwendet, die Rechtstexte und die technische Grundsauberkeit fehlen, oder der Preis ist ein Einstiegspreis und der eigentliche Umfang wird später nachverrechnet. Ein Angebot ohne schriftlichen Leistungsumfang ist nicht vergleichbar — egal wie günstig es aussieht.
Kommt bei Pixlane Umsatzsteuer dazu?
Nein. Pixlane ist Kleinunternehmer nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Der genannte Betrag ist der Endbetrag. Für Auftraggeber ohne Vorsteuerabzug — etwa Arztpraxen, Vereine oder Privatpersonen — ist das gegenüber einem umsatzsteuerpflichtigen Anbieter ein realer Unterschied von 20 %.
Sind Domain und Hosting im Preis enthalten?
Bei Pixlane richte ich beides ein, aber die Verträge laufen auf deinen Namen und dein Konto. Das kostet dich üblicherweise 100 € bis 200 € im Jahr und hat einen wichtigen Vorteil: Deine Domain gehört dir. Anbieter, die Domains auf den eigenen Namen registrieren, machen dich abhängig.
Kann ich eine Website in Raten zahlen?
Bei Pixlane wird üblicherweise in zwei bis drei Teilbeträgen abgerechnet — bei Auftragserteilung, nach der Designfreigabe und beim Start der Seite. Das ist etwas anderes als ein Abo-Vertrag über 36 Monate: Nach der letzten Zahlung ist die Seite bezahlt und gehört dir.

Willst du eine Zahl für dein Projekt statt eine Bandbreite?

Ein kostenloses Erstgespräch von etwa 30 Minuten reicht, um deinen Fall einzuschätzen. Danach bekommst du einen konkreten Fixpreis — unverbindlich, auch wenn du dich am Ende gegen Pixlane entscheidest.