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Preise & Pakete

Was deine Website kostet —
bevor du fragst.

Die meisten Agenturen nennen keine Preise, weil sie zuerst wissen wollen, was du dir leisten kannst. Ich halte das für die falsche Reihenfolge. Hier stehen die Zahlen, die Leistungen dahinter und die laufenden Kosten, die niemand gern erwähnt.

Drei Hauptklassen

Fixpreis statt Stundenzettel

Du bekommst vor Projektstart eine Zahl, und diese Zahl gilt. Wenn sich der Umfang während des Projekts ändert, besprechen wir das vorher — nicht auf der Schlussrechnung.

Starter

Betriebe, die schnell sichtbar sein müssen — Handwerk, Einzelunternehmen, Neugründung.

500 €Fixpreis, einmalig · Endpreis, keine USt.
  • Eine durchdachte Seite mit allen wichtigen Abschnitten
  • Kontaktformular mit Spam-Schutz
  • Impressum & Datenschutzerklärung für Österreich
  • Darstellung auf Handy, Tablet, Desktop
  • Technische Suchmaschinen-Grundlage
  • Einrichtung von Domain & Hosting
  • 1 Korrekturschleife
Starter anfragen
Business

Der übliche Unternehmensauftritt: mehrere Leistungen, Team, Referenzen, Anfahrt.

ab 2.490 €Fixpreis, einmalig · Endpreis, keine USt.
  • Alles aus Starter
  • Mehrseitige Struktur (üblich: 4–8 Seiten)
  • Leistungs-, Team- und Referenzseiten
  • Individuelles Design statt Vorlage
  • Strukturierte Daten für Google (Unternehmen, Leistungen, FAQ)
  • Textarbeit auf Basis eines Gesprächs
  • 2 Korrekturschleifen
  • Einschulung bei der Übergabe
Business anfragen
Premium

Auftritte, bei denen das Erlebnis mitverkauft — Gastronomie, Hotellerie, gehobene Dienstleistung.

ab 4.900 €Fixpreis, einmalig · Endpreis, keine USt.
  • Alles aus Business
  • Aufwendige Gestaltung mit Bewegung und Bildsprache
  • Umfangreiche Seitenstruktur
  • Buchungs-, Reservierungs- oder Terminanbindung
  • Mehrsprachigkeit möglich
  • Redaktionsbereich zum Selbstpflegen
  • Unbegrenzte Korrekturen in der Designphase
Premium anfragen

Zwei Sonderfälle

ab 6.900 €

Shop

Onlineshop mit Warenkorb, Zahlungsanbindung, Versandlogik und einem Bestellprozess mit den Pflichtangaben nach FAGG und Preisauszeichnungsgesetz. Die Rechtstexte selbst gehören vor dem Start deinem Rechtsberater vorgelegt — ich bin Webdesigner, kein Jurist.

ab 9.900 €

Signature

Aufwendige Sonderprojekte mit 3D, Produktkonfiguratoren oder Animationen — für Marken, die sich technisch von allen anderen abheben wollen.

Die Klassen zum Anklicken: Zu jeder der fünf Klassen gibt es eine vollständig gebaute Demo-Website. Statt zu lesen, was „individuelles Design“ bedeutet, siehst du den Unterschied zwischen 500 € und 9.900 € direkt — im Preiskatalog mit allen fünf Demos.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Ein Website-Angebot ist keine Blackbox. Fünf Faktoren machen praktisch den gesamten Unterschied zwischen 500 € und 5.000 € aus:

FaktorWirkung auf den Preis
SeitenanzahlDer größte Einzelposten. Jede zusätzliche echte Seite braucht Struktur, Text, Gestaltung und Abstimmung. Zwei Leistungsseiten mehr kosten deutlich mehr als zwei Absätze mehr.
IndividualitätEine angepasste Vorlage ist günstig; ein eigens entworfenes Layout kostet mehr, weil es entworfen, verworfen und neu entworfen wird. Genau dort liegt der Sprung von Starter zu Business.
FunktionenEin Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Reservierung, zweite Sprache, Redaktionsbereich oder Warenkorb sind eigene Bauteile mit eigener Testarbeit — daraus entsteht der Abstand zu Premium und Shop.
TextarbeitLieferst du brauchbare Texte, entfällt der Posten weitgehend. Schreibe ich sie auf Basis eines Gesprächs, ist es je nach Seitenzahl ein spürbarer Anteil des Angebots.
KorrekturschleifenEine im Starter, zwei im Business, in der Designphase von Premium offen. Unbegrenzte Änderungen sind kein Entgegenkommen, sondern eingepreiste Arbeitszeit.

Drei Rechenbeispiele

Beispielrechnung: Die folgenden drei Betriebe sind erfunden und dienen nur der Veranschaulichung. Es sind keine ausgeführten Projekte und keine Referenzen. Dein tatsächlicher Preis steht im Angebot nach dem Erstgespräch.

Malerbetrieb, zwei Personen, bisher ohne Website

Umfang: eine Seite mit Leistungen, Einsatzgebiet, Kontaktformular und Rechtstexten. Fotos vom Betrieb sind vorhanden, die Texte schreibe ich nach einem Telefonat. Eine Korrekturschleife. Starter, 500 € einmalig ohne Umsatzsteuer, dazu 60–150 € im Jahr für Domain und Hosting.

Physiotherapie-Praxis mit drei Behandelnden

Umfang: Startseite, drei Leistungsseiten, Team, Anfahrt, Kontakt, Rechtstexte. Individuelles Design, strukturierte Daten, Textarbeit für alle Seiten, zwei Korrekturschleifen. Keine Onlinebuchung, weil die Terminvergabe telefonisch bleibt. Business, 2.490 € einmalig. Mit Onlineterminvergabe läge das Angebot in diesem Beispiel bei rund 2.900 €.

Buschenschank mit Zimmervermietung

Umfang: aufwendige Startseite mit Bildsprache, Ausschankkalender, Zimmerseiten, Reservierungsanbindung, englische Fassung und ein Redaktionsbereich, in dem die Termine selbst gepflegt werden. Premium, ab 4.900 € — in diesem Beispiel 5.400 € wegen der zweiten Sprache. Die laufenden Kosten bleiben bei 60–150 € im Jahr.

Was zusätzlich zum Kaufpreis anfällt

Das ist der Teil, den viele Angebote weglassen. Eine Website hat neben der Erstellung laufende Kosten — bei mir gehen die nicht an mich, sondern direkt an deine Anbieter:

PostenÜbliche GrößenordnungAn wen
Domain (z. B. deinbetrieb.at)ca. 15–25 € pro JahrRegistrar / Hoster
Hosting für eine normale Unternehmensseiteca. 40–120 € pro JahrHoster
E-Mail-Postfach unter eigener Domainoft im Hosting enthaltenHoster
SSL-Zertifikatbei seriösen Hostern kostenlosHoster
Inhaltliche Änderungennach Aufwand oder als PaketPixlane
Lizenzgebühr / Abo0 €

Rechne für den laufenden Betrieb realistisch mit 60 bis 150 € im Jahr. Wer dir monatlich 79 € für „Betreuung“ verrechnet, verkauft dir in vielen Fällen ein Hosting-Paket mit sehr großem Aufschlag.

Warum bei mir keine Umsatzsteuer dazukommt

Pixlane ist Kleinunternehmen nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Auf der Rechnung steht keine Umsatzsteuer. Für dich heißt das:

  • Bist du selbst nicht vorsteuerabzugsberechtigt — etwa als Arzt, Verein, Versicherungsvermittler oder Privatperson — sparst du damit real 20 % gegenüber einem umsatzsteuerpflichtigen Anbieter.
  • Bist du vorsteuerabzugsberechtigt, ist es für dich rechnerisch neutral. Der Vorteil ist dann nur, dass der genannte Preis auch der überwiesene Betrag ist.

Wie du das richtige Paket erkennst

  1. Was soll auf der Website passieren? Ein Anruf, eine Anfrage, eine Terminbuchung, ein Kauf? Je konkreter die Antwort, desto kleiner darf die Seite sein.
  2. Wie viele echte Themen hast du? Wenn dein Betrieb drei Leistungen hat, die sich klar unterscheiden, brauchst du drei Seiten — nicht eine mit drei Absätzen.
  3. Wie oft ändert sich etwas? Bei ständigen Änderungen lohnt ein Redaktionsbereich; bei zwei Änderungen im Jahr ist er unnötiger Ballast.
  4. Verkaufst du direkt online? Dann Shop. Wenn nicht: nicht.

Wenn du unsicher bist, ist das kein Problem — das ist genau der Zweck des kostenlosen Erstgesprächs. Ich empfehle regelmäßig das kleinere Paket, wenn das größere keinen zusätzlichen Nutzen bringt.

Was ein zu billiges Angebot verschweigt

Es gibt legitime Gründe für einen niedrigen Preis: eine schlanke Struktur, ein Einzelunternehmen ohne Bürokosten, wenig Textarbeit. Und es gibt Posten, die aus dem Angebot herausgerechnet wurden und später zurückkommen:

  • Domain und Hosting laufen auf den Anbieter. Klingt bequem, ist aber der Punkt, an dem du bei einem Wechsel verhandeln musst statt zu kündigen. Beides gehört auf deinen Namen und dein Konto.
  • Rechtstexte aus dem Generator. Ein Impressum ohne Gewerbebehörde und Kammerzugehörigkeit oder eine Datenschutzerklärung, die Dienste aufzählt, die gar nicht eingebunden sind, ist schlechter als gar keine. Was hineingehört, steht in der DSGVO-Checkliste.
  • Bilder ohne geklärte Rechte. Fotos, die irgendwo gefunden wurden, sind ein häufiger Grund für unangenehme Post. Frag nach, woher die Bilder stammen und was die Lizenz erlaubt.
  • Keine Korrekturschleife enthalten. Der niedrige Grundpreis gilt dann für den ersten Entwurf, jede Änderung wird zugekauft.
  • Mietmodell statt Kauf. Rechne die Laufzeit durch: 99 € im Monat sind in fünf Jahren 5.940 €, und die Seite gehört dir am Ende trotzdem nicht.
  • Keine Übergabe. Ohne Zugangsdaten, Dateien und Einschulung bist du bei jeder Kleinigkeit auf denselben Anbieter angewiesen.

Zwei Fragen klären das meiste davon vorab: Auf wessen Namen laufen Domain und Hosting, und was genau bekomme ich am Ende ausgehändigt? Ob sich ein Teil der Kosten fördern lässt, steht unter Förderung für Websites.

Zahlung

Üblich sind 50 % bei Auftragserteilung und 50 % bei Fertigstellung, bezahlbar per Überweisung. Bei größeren Projekten in drei Teilbeträgen. Alles Weitere steht in den AGB.

Marktvergleich statt Eigenlob: Was Websites in Österreich generell kosten — vom Baukasten bis zur großen Agentur — steht ausführlich und ohne Verkaufsabsicht im Ratgeber „Was kostet eine Website in Österreich?“.
FAQ

Häufige Fragen

Ist der Preis wirklich fix?
Ja. Im Angebot steht, was enthalten ist. Solange sich der Umfang nicht ändert, ändert sich der Preis nicht — auch dann nicht, wenn ich länger brauche als geplant. Wenn du während des Projekts etwas dazu willst, bekommst du vorher einen Preis dafür und entscheidest selbst.
Warum ist Starter mit 500 € so viel günstiger als bei Agenturen?
Weil kein Vertrieb, kein Projektmanagement und keine Bürostruktur mitfinanziert werden müssen. Ein Einzelunternehmen hat andere Fixkosten als eine Agentur mit zehn Angestellten. Der Preis ist keine Einführungsaktion, sondern das, was diese Leistung bei dieser Kostenstruktur kostet.
Gibt es eine monatliche Gebühr?
Nein. Kein Abo, keine Lizenz, keine Betreuungspauschale. Domain und Hosting bezahlst du direkt an deinen Anbieter, üblicherweise 60 bis 150 € im Jahr. Wenn du später Änderungen möchtest, wird das einzeln abgerechnet oder als Paket vereinbart.
Was, wenn mein Budget kleiner ist als 500 €?
Dann ist ein Baukasten wie Wix oder Jimdo für den Anfang ehrlicherweise die bessere Wahl, und ich sage dir das auch. Der Vergleich Baukasten oder Profi hilft bei der Entscheidung. Wenn dein Betrieb wächst, kannst du später umsteigen.
Kann ich in Raten zahlen?
Die übliche Aufteilung ist 50 % bei Auftragserteilung und 50 % bei Fertigstellung. Bei größeren Projekten sind drei Teilbeträge möglich. Sprich mich an, wenn du eine andere Aufteilung brauchst — bei kleinen Betrieben lässt sich meistens etwas finden.
Was kostet eine Website bei Wix oder Jimdo im Vergleich?
Baukästen kosten je nach Tarif etwa 10 bis 30 € im Monat, also 120 bis 360 € im Jahr — dauerhaft, solange die Seite online ist. Nach fünf Jahren liegt man damit oft über dem, was ein einmalig gebauter Auftritt gekostet hätte, und die Seite gehört einem weiterhin nicht. Details im Kostenratgeber.
Warum steht bei Business, Premium und Shop nur ein Ab-Preis?
Weil der Umfang dort tatsächlich variiert: vier oder acht Seiten, mit oder ohne Terminvergabe, eine oder zwei Sprachen. Der genannte Betrag ist die untere Grenze der jeweiligen Klasse. Der Fixpreis für dein Projekt steht nach dem Erstgespräch im schriftlichen Angebot.
Was kostet eine zusätzliche Seite später?
Das hängt davon ab, ob sie dem bestehenden Aufbau folgt oder eine eigene Gestaltung braucht. Eine weitere Leistungsseite im vorhandenen Raster ist ein kleiner Posten, eine Seite mit eigener Gestaltung und Zusatzfunktionen ein kleines eigenes Projekt. In beiden Fällen bekommst du vorher einen Fixpreis.
Bekomme ich ein schriftliches Angebot?
Ja, innerhalb von zwei Werktagen nach dem Erstgespräch. Mit Leistungsumfang, Seitenanzahl, Anzahl der Korrekturschleifen, Zeitrahmen und Fixpreis. Bis zu deiner Zusage entstehen keine Kosten.

Unsicher, welches Paket passt?

Schreib mir in zwei Sätzen, was dein Betrieb macht. Ich sage dir ehrlich, welche Klasse reicht — auch wenn das die kleinere ist.