Website erstellen lassen —
und zwar richtig.
Eine Website erstellen zu lassen ist eine Vertrauensentscheidung: Du bezahlst für etwas, das du vorher nicht sehen kannst, bei jemandem, dessen Arbeit du fachlich nicht beurteilen kannst. Diese Seite soll dir dabei helfen — auch dann, wenn du am Ende jemand anderen beauftragst.
Erstellen lassen oder selbst machen?
Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie viel Zeit hast du? Wie wichtig ist die Website für deinen Umsatz? Und wie viel Frust hältst du aus, bevor du aufgibst?
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo funktioniert für einen einfachen Auftritt tatsächlich. Was dabei unterschätzt wird, ist der Zeitaufwand: Bis eine selbst gebaute Seite so aussieht, dass sie den eigenen Betrieb nicht schlechter darstellt, als er ist, vergehen erfahrungsgemäß mehrere Wochenenden. Für viele Betriebe ist das der teurere Weg, auch wenn keine Rechnung kommt.
Ausführlich mit Zahlen: Baukasten oder Profi — was sich wann rechnet.
Wen du beauftragen kannst
| Anbieter | Typische Kosten | Passt, wenn … |
|---|---|---|
| Baukasten (selbst) | ca. 120–360 € pro Jahr, dauerhaft | … du Zeit hast und die Seite einfach bleiben darf. |
| Freelancer / Einzelunternehmen | ca. 500–5.000 € einmalig | … du einen festen Ansprechpartner willst und der Umfang überschaubar ist. |
| Kleine Agentur | ca. 4.000–15.000 € | … du mehrere Gewerke gleichzeitig brauchst: Text, Foto, Video, Kampagnen. |
| Große Agentur | ab ca. 15.000 € | … du eine Marke mit mehreren Standorten oder Sprachen betreust. |
Die Bandbreiten sind Marktrichtwerte zur Orientierung, keine gemessenen Durchschnittswerte. Sie sollen dir helfen, ein Angebot einzuordnen — nach oben und nach unten sind Ausreißer normal.
Woran du ein gutes Angebot erkennst
- Es nennt einen Preis. Wer nach dem Erstgespräch keine Zahl nennen will, sondern erst „den Bedarf gemeinsam entwickeln“ möchte, verkauft dir Stunden statt eines Ergebnisses.
- Es sagt, wie viele Seiten enthalten sind und wie viele Korrekturschleifen. Ohne diese beiden Angaben ist jeder Fixpreis eine Illusion.
- Es klärt, wem die Website gehört. Bekommst du die Dateien? Läuft die Domain auf deinen Namen? Kannst du den Anbieter wechseln, ohne neu zu bauen?
- Es erwähnt Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung sind in Österreich Pflicht. Wenn das im Angebot fehlt, fehlt es später auch auf der Seite.
- Es sagt, was laufend kostet. Domain, Hosting, Wartung, Lizenzen. Ein Angebot ohne diese Zeile ist unvollständig.
- Es hat einen Zeitrahmen. Nicht „so schnell wie möglich“, sondern eine Woche oder ein Datum.
Warum Österreich als Standort einen Unterschied macht
Rechtlich gilt für österreichische Websites nicht nur die DSGVO, sondern zusätzlich das E-Commerce-Gesetz (§ 5 ECG), das Mediengesetz (§ 25 MedienG) und das österreichische Datenschutzgesetz. Ein deutscher Impressumsgenerator liefert dafür keine korrekte Vorlage — dort fehlen etwa GISA-Zahl, Wirtschaftskammer-Zugehörigkeit und die zuständige Aufsichtsbehörde.
Dazu kommt der praktische Teil: gleiche Zeitzone, gleiche Sprache, gleiche Rechnungsvorschriften, und im Streitfall ein Gerichtsstand, der erreichbar ist.
Was du bei mir bekommst
- Fixpreis ab 500 €, ohne Umsatzsteuer, weil Pixlane Kleinunternehmen nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG ist. Alle Pakete
- Handgebaut statt Baukasten — der Code enthält genau das, was deine Seite tut, deshalb lädt sie schnell.
- Ein Ansprechpartner vom Erstgespräch bis ein Jahr nach dem Start.
- Rechtstexte für Österreich, formuliert für deinen Betrieb statt aus einem Generator kopiert.
- Kein Abo, keine Lizenz. Domain und Hosting laufen auf deinen Namen, die Dateien gehören dir.
- Antwort innerhalb von 24 Stunden.
„Website kaufen“ — drei völlig verschiedene Dinge
Der Begriff wird für drei Sachen verwendet, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Bevor du suchst oder anfragst, lohnt es sich zu wissen, welche davon du meinst:
| Gemeint ist … | Kostet | Zuständig ist |
|---|---|---|
| Eine Domain kaufen — die Adresse, z. B. deinbetrieb.at | ca. 15–25 € pro Jahr | ein Registrar oder Hoster |
| Eine bestehende Website übernehmen — ein laufendes Projekt samt Besuchern, als Kapitalanlage | stark schwankend | Website-Marktplätze |
| Eine Website für den eigenen Betrieb bauen lassen | ab 500 € einmalig | Webdesigner oder Agentur — also das hier |
Wenn du beim dritten Punkt bist: Eine „fertig gekaufte“ Website gibt es dabei nicht seriös. Was verkauft wird, ist entweder eine Vorlage, die du selbst befüllst — dann bist du beim Baukasten —, oder eine Seite, die für deinen Betrieb gebaut wird. Der Unterschied liegt nicht im Preis, sondern darin, wer die Arbeit macht.
Die Domain kaufst du in jedem Fall selbst und auf deinen Namen. Ich richte sie ein, aber sie gehört dir — das ist wichtig, damit du nie von einem Dienstleister abhängig bist.
Die fünf Fragen, die dein Angebot beantworten muss
Wenn du zwei oder drei Angebote vergleichst, sind die Preise selten direkt vergleichbar — weil die Leistungen nicht dieselben sind. Diese fünf Fragen machen sie vergleichbar:
- Wie viele Unterseiten sind enthalten, und was kostet eine zusätzliche? „Website“ kann eine Seite heißen oder zwölf. Ohne diese Zahl ist kein Preis aussagekräftig.
- Wie viele Korrekturschleifen sind inklusive? Bei manchen Anbietern ist nach der ersten Runde Schluss und jede weitere Änderung wird nach Aufwand verrechnet.
- Wer schreibt die Texte? Das ist der größte versteckte Aufwandsposten. Wenn dort „Texte werden vom Kunden beigestellt“ steht, ist ein Teil der Arbeit still zu dir gewandert.
- Wem gehört das Ergebnis? Bekommst du die Dateien, läuft die Domain auf deinen Namen, kannst du zu einem anderen Anbieter wechseln, ohne neu bauen zu lassen?
- Was kostet es im zweiten Jahr? Der Kaufpreis ist selten das Problem. Ein Vertrag mit 79 € monatlicher „Betreuung“ kostet in fünf Jahren fast 4.800 €.
Bei mir lauten die Antworten: Seitenanzahl steht im Angebot, zwei Korrekturschleifen ab dem Business-Paket, Texte kann ich übernehmen, die Dateien gehören dir, und im zweiten Jahr zahlst du nur Domain und Hosting an deinen Hoster. Nachzulesen unter Preise.
Was eine Website leisten kann — und was nicht
Eine Website ersetzt keine Nachfrage. Wenn niemand nach dem sucht, was du anbietest, ändert auch die beste Seite daran nichts. Was sie zuverlässig kann:
- Vorentscheidungen abnehmen. Die meisten Leute prüfen einen Betrieb online, bevor sie anrufen. Wenn dort nichts oder etwas Veraltetes steht, ist die Entscheidung oft schon gefallen.
- Anfragen sortieren. Ein Formular, das die richtigen Fragen stellt, spart dir Telefonate mit Leuten, die etwas ganz anderes wollten.
- Erreichbar sein, wenn du arbeitest. Gerade im Handwerk gehen Aufträge verloren, weil niemand ans Telefon geht. Siehe Websites für Handwerker.
- Mitarbeitende anziehen. Bewerber sehen sich den Betrieb an, bevor sie sich melden. Eine Karriereseite mit echten Bildern wirkt stärker als jedes Inserat.
- Dir gehören. Anders als eine Social-Media-Seite kann dir eine eigene Domain niemand sperren.
Was sie nicht kann: aus einem unklaren Angebot ein klares machen. Wenn im Erstgespräch herauskommt, dass die eigentliche Frage lautet, was der Betrieb überhaupt verkaufen will, sage ich das — das ist keine Designaufgabe.
Ehrlich zum Stand
Pixlane ist seit Juli 2026 gewerblich angemeldet. Die Arbeiten unter Referenzen sind gekennzeichnete Designstudien für erfundene Musterfirmen, keine ausgeführten Kundenprojekte. Wenn dir das zu wenig Nachweis ist, ist das ein legitimer Einwand — dann ist ein etablierter Anbieter für dich die richtigere Wahl, und ich sage das lieber vorher als hinterher.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Wie lange dauert die Erstellung?
Kann ich die Website später selbst pflegen?
Was ist der Unterschied zwischen Freelancer und Agentur?
Brauche ich WordPress?
Was passiert, wenn wir uns nicht einig werden?
Arbeitest du auch für Kunden in Deutschland oder der Schweiz?
Bereit für ein Angebot?
Zwei Sätze zu deinem Betrieb genügen. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine Antwort und nach dem Erstgespräch ein schriftliches Angebot mit Fixpreis.